Logo des Auktionshauses Bohnsack

AGB

AGB – Geschäfts –  und Auktionsbedingungen

Auktionshaus Bohnsack
Müncheberger Str. 17
15344 Strausberg
Telefon 03341 3080757
Fax 03341 3080758
Mobil 0171 9573945
auktionshaus-bohnsack@t-online.de
Steuer-Nr. 064 258 05558

Mit der persönlichen, telefonischen oder schriftlichen Teilnahme an der Auktion werden folgende Bedingungen anerkannt:

§ 1
Das Auktionshaus versteigert freiwillig in fremden Namen und für fremde Rechnung der Einlieferer. Dies gilt nicht für Eigenware. Name und Anschrift des Einlieferers werden dem Käufer bei berechtigtem Interesse auf Verlangen mitgeteilt.

§ 2 Gewährleistungs –  und Garantieausschluss
Es handelt sich um eine freiwillige öffentliche Versteigerung gebrauchter Sachen.
Für offene und versteckte Mängel jeder Art des eingelieferten Versteigerungsgutes übernimmt das Auktionshaus Bohnsack keine Haftung.

Erläuterungen und Zustandsbeschreibungen während der Auktion sowie die Katalogbeschreibungen werden nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen. Sie sind jedoch lediglich eigene Meinungsäußerungen. Wegen fehlender Angaben zur Sache kann nicht auf das Fehlen von Mängeln geschlossen werden. Eventuelle Abbildungen sind für den Zustand oder die Beschaffenheit der Sache nicht maßgeblich, sie dienen ausschließlich der Orientierung und Zusatzinformation. Die zu versteigernden Gegenstände sind gebraucht und können unter Umständen Gebrauchsspuren oder Beschädigungen aufweisen. Die Objekte werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich befinden. Jeder Bieter hat vor der Auktion zu den angegebenen Zeiten die Möglichkeit zur Besichtigung der Sachen und kann sich selbst von der Beschaffenheit und dem Zustand der Sachen überzeugen. Ein Bieter, der die Vorbesichtigung nicht wahrgenommen hat, ist aufgrund dessen nicht etwa zu einer anschließenden Reklamation berechtigt.

Angaben über Alter, Herkunft, Größe, Gewicht, Material oder Beschädigungen sind zum Teil Angaben des Einlieferers. Signaturen und Marken sind abgelesen aber nicht überprüft; dahingehende Irrtümer sind vorbehalten.

Eine Garantie für Beschaffenheit und Haltbarkeit der Auktionsware übernimmt der Auktionator nicht.

Auch im Verhältnis der Einlieferer zu den Bietern kommen die §§ 433 – 435, 437, 439 – 443 BGB nicht zur Anwendung, auch soweit ein Verbrauchsgüterkauf vorliegen sollte (§ 474 Abs.1 Satz 2 BGB). 

Eine Haftung für etwaige Sach –  und Rechtsmängel ist daher ausgeschlossen. Eine Garantie für Beschaffenheit und Haltbarkeit wird nicht übernommen. Während der Vorbesichtigung und der Versteigerung ist Vorsicht geboten, jeder Besucher haftet für den von ihm verursachten Schaden.

§ 3 Versteigerungsablauf
1.)
Der Versteigerer behält sich das Recht vor, die Katalognummern zusammen aufzurufen, zu trennen, außer der Reihenfolge anzubieten oder sie ganz zurückzuziehen.

2.)
Der Aufruf beginnt in der Regel bei den im Katalog genannten Limit – Preisen. Gesteigert wird um ca. 10 %. Das höchste Gebot erhält nach dreimaligem Aufruf den Zuschlag, sofern der vom Auftraggeber vorgeschriebene Mindestpreis erreicht ist.

3.)
Der Zuschlag kann nur erteilt werden, wenn sich der Bieter eine Bieternummer geholt hat und mit Namen und Adresse in die Bieterliste eingetragen ist. 
Schriftliche Gebote müssen beim Versteigerer mindestens 2 Stunden vor Auktionsbeginn eingehen. Telefonisches Bieten ist grundsätzlich erst bei einem Limit ab 200 Euro möglich. Der Telefonbieter muss sich mindestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn schriftlich, durch Angabe der Personalien, anmelden. Allein die schriftliche Anmeldung gilt als Gebot zum Limitpreis, unabhängig davon ob eine spätere telefonische Verbindung aufgenommen wird, oder aus technischen Gründen nicht aufgenommen werden kann. Der Versteigerer kann den Zuschlag ohne Angaben von Gründen verweigern und Gebote von unbekannten Bietern ablehnen, wenn nicht vor der Auktion Sicherheiten geleistet wurden. Wird ein Gebot abgelehnt, bleibt das unmittelbar zuvor abgegebene Gebot verbindlich. Die §§ 312 ff. BGB über Fernabsatzverträge finden keine Anwendung.

4.)
Geben mehrere Bieter gleichzeitig ein gleich hohes Gebot ab, entscheidet der Versteigerer nach eigenem Ermessen.

5.)
Besteht Uneinigkeit über das letzte Gebot oder einen Zuschlag, oder wurde  ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen, kann der Versteigerer die Sache neu ausbieten. Wenn ein Höchstbietender sein Angebot nicht gelten lassen will, kann der Versteigerer diesem trotzdem den Zuschlag erteilen und die sich hieraus ergebenden Rechte weiterverfolgen, er kann aber auch den Zuschlag dem nächstniedrigen Gebot erteilen oder den Gegenstand erneut aufrufen. Einwendungen gegen einen Zuschlag sind unverzüglich, d.h. vor Aufruf der nächsten Sache zu erheben.

6.)
Wird der vom Einlieferer vorgegebene Mindestpreis nicht erreicht, kann ein Zuschlag auch unter Vorbehalt erfolgen. Der Bieter bleibt in diesem Fall 3 Wochen an sein Gebot gebunden. Das Angebot zum Limit an die Allgemeinheit bleibt jedoch bestehen. Die Sache kann im Falle eines Nachgebots ohne Rücksprache abgegeben werden, oder im Freihandverkauf veräußert werden. Das Gebot erlischt, wenn der Bieter nicht innerhalb der 3 Wochen schriftlich den vorbehaltlosen Zuschlag erhält.

7.)
Mit dem Zuschlag kommt ein Kaufvertrag zwischen dem Einlieferer und dem Bieter zustande, er verpflichtet, zur Abnahme der Sache und zur Zahlung aller Forderungen.

Der Erwerber ist verpflichtet die ersteigerten Sachen sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Die Gefahr, insbesondere für etwaige Verluste, Beschädigungen usw. geht auf den Erwerber über.

Erfolgt der Zuschlag auf ein schriftliches oder telefonisches Gebot, ist die ersteigerte Sache innerhalb der nächsten 4 Werktage in Empfang zu nehmen. Auf Wunsch und auf Gefahr des Käufers kann das Auktionshaus die ersteigerten Gegenstände versenden. 

8.)
Auf den Zuschlag wird ein Aufgeld von 18 % erhoben, zuzüglich der gesetzl. MwSt. auf das Aufgeld.
Der gesamte vom Erwerber zu entrichtende Betrag ist sofort fällig und in bar am Tage der Auktion zu begleichen. Wurde der Zuschlag aufgrund eines schriftlichen oder telefonischen Gebots erteilt, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung zu begleichen.

Bei Nichteinhalten der Zahlungsfristen werden dem Ersteigerer Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz pro angebrochenem Monat berechnet. Das Auktionshaus kann auch den Gegenstand in einer der nächsten Auktion erneut  versteigern. Anspruch auf einen eventuellen Mehrerlös hat der vorherige Käufer nicht. Auf ersteigerte Gegenstände, die nicht innerhalb von 10 Tagen nach der Auktion abgeholt worden sind, erhebt das Auktionshaus Lagergebühren pro angefangener Woche für Kleinobjekte 1 Euro, für Gemälde 3 Euro und für Möbel 5 Euro bis 10 Euro.

Das Eigentum wird erst mit vollständiger Begleichung aller Forderungen (Bezahlung des Kaufpreises, evtl. Verzugszinsen, Lagergebühren usw. übertragen.
Bei Nichtmitnahme vollständig bezahlter Ware erfolgt die Übergabe des Eigentums erst mit unmittelbarer Inbesitznahme des Erwerbers.

9.)
Am Auktionstag nicht versteigerte Gegenstände werden 14 Tage im Nachverkauf zum vereinbarten Limitpreis angeboten. Danach nicht verkaufte Gegenstände sind von dem Einlieferer auf eigene Kosten innerhalb von 2 Wochen nach Ende der Nachverkaufszeit abzuholen. Bei Nichteinhaltung der Abholfrist bzw. sollte der Einlieferer innerhalb der 2 Wochen – Frist nicht ausdrücklich widersprechen kann das Auktionshaus die nicht versteigerten Gegenstände automatisch in eine weitere Auktion übernehmen und erneut zur Versteigerung anbieten, wobei sich das Limit um 50 % vermindert.
Ein erneuter schriftlicher Auftrag ist dazu nicht erforderlich. In dem Fall erhalten sie lediglich ein Schreiben zur Kenntnisnahme. 

Für den Fall, dass das Auktionshaus die nicht versteigerten Gegenstände nicht nochmals in eine weitere Auktion übernimmt, fallen für den Einlieferer nach Ablauf der Abholfrist Lagergebühren an. Diese betragen pro angefangener Woche für Kleinobjekte 1 Euro, für Gemälde 3 Euro und für Möbel 5 Euro bis 10 Euro.

10.)
Erfüllungsort sind die Geschäftsräume des Auktionshauses. Der Erwerber ist verpflichtet die ersteigerten Sachen sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen, bzw. innerhalb von 14 Tagen nach der Auktion abzuholen. Über die Abholzeiten hat sich der Erwerber mit dem Versteigerer abzusprechen. Eine Aushändigung der Ware erfolgt erst nach vollständiger Erfüllung aller Zahlungsansprüche durch den Erwerber.

Die Versendung von ersteigerten Sachen erfolgt nur nach schriftlichem Auftrag des Erwerbers auf dessen Kosten und Gefahr.

Objekte des Dritten Reichs werden nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Zeitgeschichte oder zu ähnlichen Zwecken versteigert.

Newsletter